02|03|2012

Wir schieben einen Film

Wie meinen?

Na, wir drehen ein Video. Live.

Hm. Ja.

Nächstes Jahr?

Nein, spätestens Februar.

Ähem, so schnell?

Ja.

Jut.

Wir brauchen so ungefähr Folgendes:

Gute Laune, (nun die sehr ausgiebige Aufzählung des Technik-Riders eines großen Rockfestivals a la Wacken…), Anzüge und Würste.

Ja.

Haben wir Geld?

Nein.

Jut.

Februar?

Ja.

Und…

Freunde, die aus dem Nichts auftauchten, an diese, unsere Sache glaubten und halfen, Sponsoren, welche nicht „Warum“ fragten, sondern, ähem, Geld gaben.

Und dann waren da noch der Sascha, die Tänzerin, die Kaltmamsell, der Herbergsvater, Hinz sowie Kunz, Zuhörer, Mahner, verständnisvolle, aufmerksame und kritische Partner, die merchandisefachkundige Bandnurse, der Techniker, der andere Techniker mit seinem Freund, dem Techniker, der Mob cooler junger Leute, welche uns ihre Sicht der Dinge erläuterten, Hoffnung gaben und mit anpackten, der Herre, der Akustikmeister, der Professor und der Anzugguru. Hui, hatte der vielleicht einen Anzug! Mit Weste!

Und fünf Ochsen, welche bis zum Umfallen arbeiteten.

„Mit Bandscheibenvorfall?“

„Ja, auch mit Bandscheibenvorfall!“ sprach Genosse Kossonossow und dachte an den Dreh mit all seinen Vorfällen.

Und nu?

Wünschen wir erst einmal allen Beteiligten Gesundheit, Genesung, Froh – und Tiefsinn und gutes Material für den Schnitt.

 

Because we can

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17|01|2012

Lost at Oberkossa

Das Jahr 2012 trumpfte mit den ersten Krisen auf. Präsidenten taten das, was sie immer tun. Die Nation schüttelte sich vor Entrüstung und ein Huhn hatte eine böse Winterdepression, konnte sich allerdings die Behandlungskosten nicht leisten, was auf einer Hühnerfarm eine heftige Debatte um den Standort Deutschland als Hort sozialer Sicherheit auslöste. Hitzig, das Ganze! Da verkrümelten sich die Ochsen ins scheinbare Nichts.

Reise, Reise!

Ziel war Oberkossa, ein kleines Dörflein, hinter Zeitz, dem untersten Zipfel Sachsen-Anhalts. Einige Freunde hatten vor über 20 Jahren in diesem ruhigen Nest einen Vierseitenhof gekauft, teilweise instand gesetzt und leben dort ein Leben mit anderem Tempo, anderem Zeit – und Raumgefühl. Eine Oase der Ruhe, welche Zeit für Träume schafft.
Diesen Umstand wollten sich die FLUFFY OX zu Nutzen machen.
Eine gute Woche intensives Arbeiten, zusammengepfercht in einen kleinen Raum, vollgestopft mit Technik, Bier, äh, Wasserflaschen, auf dem Ofen erwärmten Nudeln (viele!), einer nicht zu überschauenden Charge an Würstchen aus der Büchse, Sülze aus dem Glas(Öko!), einem lauschigen Öfchen und genügend Ideen, die es umzusetzen galt.
Und weiten Wegen, um die körpereigene Blase zu entlasten. Nachts auch. Kleine Taschenlampe, brenn! Hm.
Warmes Wasser wurde via Badeofen in einem längerwährenden Prozedere gebrauchstauglich aufbereitet. Gegen den Willen Einzelner.
Die körperliche Reinigung war selten und wurde infolge immer nötiger.
Bärte wuchsen.
Gegenüber der Kloschüssel sanft dreinblickende Zicklein. Heftig!
Ein Schmetterling im Zimmer.
Randerscheinungen. Es ging und geht immer um Musik.
Wir verließen unser Domizil nur äußerst selten. Regen, sacht und urst dolle. Sturm. Ein wenig Schnee. Die Witterung schob uns zurück in musikalische Gefilde. Gut so!
Einkäufe waren abenteuerlich. Alle anwesenden Kaufwilligen eines kleinen Geschäftes(HO – Dobitschen rules!) bestaunten uns verängstigt beim Einkauf von Kartoffeln, Quark und Butter. Brot. Bier auch. Buh! Rock`n Roll!
Bei all dem Tun Bedacht, denn die Herbergseltern Regina und Hannes(We love you!) vermehrten sich im Vorfeld um ein niedliches kleines Wesen. Klein Lotta, mit einer Stupsnase besetzt. Naja, sie schreit und erfreut damit vordergründig erst einmal die eigenen Höhleninhabereltern.
Auch gut so.
Immer wieder Nähe, musikalisch und menschlich.
Nach Tagen, fliegenbesetzt(dramaturgisch übertrieben), aber eingespielt, machten wir uns wieder auf den Weg.
Auf, in eine Zivilisation, die alle wider Willen zivilisiert und doch so unmenschlich ist.
Bleibt der Gedanke an anders tickende Uhren.

Lost at Oberkossa

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24|10|2011

Der Nachwuchs ist gesichert!


Am 15. Oktober juckelten die Ochsen nach Thale, um, neben vielen anderen Künstlern, den dort stattfindenden Hexentanz – Bandcontest musikalisch zu bereichern.

Ein sehr gut organisiertes Spektakel, welches im Klubhaus Thale stattfand.

Jeder im Publikum hätte noch Tante Ingelore, Schwager Horst, sowie den Nachbarsjungen (Kevin hieß er, so glaube ich) mitbringen sollen – dann wäre die Hütte richtig voll gewesen.

Die Anwesenden schworen „ihrer“ Band umso mehr akustisch ewige Treue und machten den Saal, zumindest geräuschpegeltechnisch, zum Hexenkessel.

Nun – über Musik lässt sich bekanntlich streiten. Das ist das Eine. Wesentlich interessanter war das Andere in Form der Darbietungen.

Ein Festival der Sinne…

Solch Spielfreude, Soul und Energie!

Respekt, Folks!

Handwerk, fernab von visuellen und akustischen Kitschbeiträgen, deren Performern es mindestens genau so wichtig ist, dass die neuen Plastemöpse pünktlich zum Gig abgeheilt und somit zeigbar sind, wie den eigentlichen Inhalt ihrer musikalischen Brachlandschaften eisig lächelnd feilzubieten.

Bravo!

 

Die Ochsen sind beeindruckt, der Nachwuchs ist gesichert!

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08|08|2011

AOTEAROA Part I - ab sofort erhältlich!

Horch, was kommt von draußen rein!

Ja, liebe Freunde der elektrisch verstärkten Beatmusik, da ist es!

Unser erstes Scheibchen. Lange musstet Ihr, vorallem aber wir Ochsen, darauf warten. Es wurde intensiv beraten, ob man eine Release-Party veranstalten sollte. Wir haben uns dafür entschieden, das Teil ab sofort unter alle fluffigen Jünger zu bringen, wann immer sich eine Gelegenheit dazu bietet. Und welcher Augenblick wäre günstiger, als bei einer unserer fröhlichen Live-Darbietungen. Für alle, die bei diesem schönen Wetterchen ihre geliebten Filzpantoffeln dennoch nicht abstreifen möchten um eines unserer Konzerte zu besuchen, hat hier, auf unserer Seite, ein Shop eröffnet, auf welchem man das Teil erwerben kann.

Fein, nicht?

Eure Ochsen

P.S.: In folgenden Läden gibt´s das gute Stück zu kaufen:

Hot Rats (Magdeburg, Arndtstraße 42)
Woodstock (Magdeburg, Friesenstraße 54)
Chaos Royal (Magdeburg, Schönebecker Str. 101)
Whisper Records (Halle/Saale, Oleariusstraße 5)

…und auf unserem Onlineshop.

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17|04|2011

Bald hat es sich mit “Coming soon”… AOTEAROA Part 1 geht zur Pressung

In diesen Tagen werden die Ochsen verständlicherweise gefragt, warum das Erstlingswerk immer noch nicht am Start ist.

Hier nun der aktuelle Lagebericht:

Wir haben uns die Auswahl einer für unsere Musik geeigneten Mastering-Schmiede nicht leicht gemacht und wollten es ganz genau wissen. Nach Sichtung von ca. zwölf verschiedenen Angeboten entschieden wir uns für das Produkt einer feinen Tüftlerbude aus Koblenz. Durchsichtiger Sound, fett, aber nicht totkomprimiert und halt - FLUFFY OX! Wir haben das Master!

Nun geht es noch um das Artwork und dann ist das Scheibchen endlich fertig…

Stetigkeit ist schon ne feine Sache.

Die Ochsen

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10|02|2011

FLUFFY OX in der UR-Bar am 18.02.11

So, es ist vollbracht!

Vor zwei Wochen erhielten die Ochsen die Nachricht, dass die Bearbeitung ihres Videos beendet ist. Nach Sichtung des Materials herrschte große Freude bei allen Beteiligten. Das Ding ist im Kasten!

Das Video wird im Rahmen eines abendfüllenden Programms am 18.02.2011 in der Magdeburger UR-Bar erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die FLUFFY OX Radio/TV-Show. Neben einem Konzert der Magdeburger Mannen mit musikalischen Gästen wird es noch einige andere Überraschungen geben.

Mehr wird derzeit noch nicht verraten…

Also, kommet, sehet, fühlet und höret die FLUFFY OX Radio/TV-Show in der UR-Bar zu Magdeburg am 18.02.2011!

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08|02|2011

Die große Reise der kleinen Band FLUFFY OX

Am vergangenen Wochenende passierten im Umland von Barby an der Elbe merkwürdige Sachen und Dinge.
Leichtbekleidete, tätowierte Männer sperrten Tankstellen, flüchteten ohne erkennbaren Grund und alles wurde von zahlreichen Kameras dokumentiert.
Die FLUFFY OX suchen derzeit nach dem, für sie, passenden Label, um endlich ihre Scheibe veröffentlichen zu können und nutzten die Zeit, um ihr erstes Video zu drehen.
Das geplante Drehbuch wurde, aufgrund mangelnden Sonnenscheines, kurzerhand über den Haufen (Hügel oder aber auch Berg) geworfen, umgeschrieben und dann ging es auch schon los. Mit viel Unterstützung von Freunden, Bekannten und Leuten, die an DIE GROSSE SACHE glauben. Bewaffnet mit Schmalzbroten, sauren Gurken(NETTO - Gurkentopf rules…), Kartoffelsalat, diversen Würsten und Würstchen, Obst( wegen der Quote und des Gewissens), unzähligen Zigaretten und Brause ging eine bunt zusammengewürfelte Crew ans Werk.
An dieser Stelle nochmals großen Dank an alle Helfer und Mitwirkenden!!! Es klingt abgedroschen, aber ohne die mannigfaltige Hilfe (die Falten sah man allerdings nur am Morgen, vor der Maske) hätte dieses Projekt niemals zum Leben erweckt werden können.
Jeder, der zukünftige Aktionen minutiös im Voraus plant, wäre mit Sicherheit einem Kabelbrand im Herzschrittmacher zum Opfer gefallen, denn es war (fast) alles eine Verkettung von geglückten Improvisationen (was die Arbeit des Kamerateams und der Regie in keinster Weise schmälern soll) und des beherzten Einsatzes ALLER.
“Aber funktioniert das Leben nicht auch auf diese Art?” sprachen die Ochsen und marschierten drauf los.
Still like a steammachine.
Am Montagmorgen gegen drei Uhr war der Dreh beendet, alle schlurften wie die Zombies gen Heimat und warten nun mit Spannung und Vorfreude auf das Ergebnis des Schnittes.

Die FLUFFY OX, danach gefragt, ob sie solch kräftezehrende Veranstaltungen zukünftig unterlassen, lehnen sich, leicht schmunzelnd, zurück und hauchen:

The answer is no!

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